Die Beseitigung von Altlasten des Uranbergbaus in Sachsen feiert ein weiteres Jubiläum. Seit 15 Jahren sanieren der Freistaat und der Bund die Standorte, die schon zum Ende der DDR nicht mehr zur Wismut AG gehörten. Aus diesem Anlass findet an diesem Mittwoch (14.00 Uhr) in Bad Schlema eine Festveranstaltung statt, an der Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) und Vertreter der Bundesregierung teilnehmen.
So genannte Altstandorte sind Schächte, Stollen, Halden und Anlagen, die bis zum 31. Dezember 1962 stillgelegt und an die Gemeinden und Kommunen zurückübertragen wurden. Diese fallen nicht unter das 1991 beschlossene Wismut-Gesetz. Damit ist für die Sanierung nicht die Wismut GmbH zuständig, die zu 100 Prozent vom Bund finanziert wird.
2002 einigten sich der Freistaat und der Bund auf eine gemeinsam finanzierte Sanierung. Bis 2013 wurden 78 Millionen Euro investiert, bis 2022 sind weitere 138 Millionen gesichert. Bund und Freistaat Sachsen teilen sich die Gesamtkosten von 216 Millionen Euro jeweils zur Hälfte.