Die andauernde Krise in der deutschen Wirtschaft treibt auch in Sachsen zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz - allerdings weniger als anderswo. Nach aktuellen Hochrechnungen der Auskunftei Creditreform haben im ersten Halbjahr dieses Jahres in Sachsen 66 von 10.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Damit liegt der Freistaat im Ländervergleich im unteren Mittelfeld und unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 82 Insolvenzen je 10.000 Firmen.
Die höchste Anzahl an Insolvenzen gab es den Zahlen zufolge in Berlin (120) und Bremen (119), die niedrigste in Thüringen (37). Eine Begründung liefert die Auskunftei für die regionalen Unterschiede nicht. Allerdings gebe es besonders «insolvenzanfällige Branchen», darunter das Baugewerbe, Einzelhandel oder das Gastgewerbe.