Sachsen will die Wasserversorgung zukunftssicher machen und erhöht deshalb die Förderung. «Wir brauchen eine Wasserversorgung, die auch angesichts der Klimakrise stabil ist», erklärte Umweltstaatssekretärin Gisela Reetz nach der Kabinettssitzung in Dresden. Deshalb unterstütze man künftig die Versorger auf ihrem Weg zu einer dem Klima angepassten Wasserwirtschaft.
Keine Garantie mehr, dass Wasser in ausreichender Menge und Güte da ist
Bislang habe es die Annahme gegeben, Wasser sei kontinuierlich verfügbar, sagte Reetz. Deshalb habe man sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem auf die Verbesserung der Wasserqualität fokussiert. Mittlerweile könne man aber nicht mehr davon ausgehen, dass Wasser jederzeit in ausreichender Menge und ausreichender Güte vorhanden ist. «Die Herausforderung für die Kommunen sehen wir.»