Die Getreideernte in Sachsen kommt wegen des Regens nur schleppend voran. Die Wintergerste sei erst zu etwa 60 Prozent vom Feld, beim Winterweizen seien es weniger als 5 Prozent, sagte der Referatsleiter Acker- und Pflanzenbau des sächsischen Bauernverbandes, Andreas Jahnel, der Deutschen Presse-Agentur. «Generell brauchen wir Regen, aber er kommt jetzt zur falschen Zeit.» Noch sei die Situation nicht problematisch, aber es müsse rasch trockener werden, damit die Ernte an Tempo gewinnen könne.
Die Situation ist den Angaben zufolge regional verschieden. Vor allem auf Feldern im Gebirge und Vorgebirgsregionen stehe noch viel Getreide. Dagegen sei die Ernte in Nordsachsen vergleichsweise weit vorangeschritten.