Minister und Staatssekretäre der Agrarministerien der ostdeutschen Bundesländer sind zu Gesprächen mit der EU nach Brüssel gereist. Dabei geht es um den Umgang mit dem Wolf, die Nitrat-Richtlinie, den Schutz der Biodiversität sowie neue Züchtungsmethoden, wie ein Sprecher des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums berichtete. Die Länder wollen etwa den Schutzstatus des Wolfes heruntersetzen und so die Bejagung erleichtern.
Länder müssen sich in Debatte einbringen
«In Brüssel werden wichtige politische Entscheidungen getroffen, die weitreichende Auswirkungen auf die Mitgliedsstaaten und Bundesländer haben», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD). Deshalb sei es wichtig, regelmäßig in Brüssel zu sein und die Anliegen der Länder frühzeitig in die Debatte einzubringen.