Mit knapp 2,7 Millionen Tonnen hat die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang des Güterumschlags verzeichnet. Das waren nach Angaben des Unternehmens mit Standorten auch in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Tschechien von Mittwoch 8,9 Prozent weniger als 2022. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage zog Geschäftsführer Heiko Loroff positiv Bilanz. Der Hafenverbund werde trotz eines Umsatzrückgangs von etwa 3 Prozent auf knapp unter 25 Millionen Euro einen deutlichen Jahresüberschuss von etwa 300.000 Euro erwirtschaften. «Wir sind auf Krisenzeiten eingestellt und haben gelernt, auch dann zu überleben.»
Erfreulich sei die Bilanz vor allem im Containerbereich mit leichtem Zuwachs. «Da sehen wir eine deutliche Stabilisierung, der Trend wird weiter nach oben gehen», sagte Loroff. Man habe 2023 entsprechend in Tschechien investiert, auch mit Unterstützung der dortigen Regierung. Zudem steckt die SBO trotz der Krie, zur Hälfte von Bund gefördert, weitere sechs Millionen Euro in die Infrastruktur am Hafen Dresden. Dort wird ein neuer TrailerPort gebaut, was die Kapazität ab Mai verdoppeln soll.