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Infineon-Fabrik in Dresden: Merz sieht Signal für Zukunft

Infineon-Fabrik in Dresden: Merz sieht Signal für Zukunft
Infineon will am Donnerstag seine modernste Halbleiterfabrik in Dresden in Betrieb nehmen. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Die neue Infineon-Fabrik in Dresden entstand in nur drei Jahren und schafft rund 1.000 Jobs. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einem Aufbruch.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in der Eröffnung der neuen Chipfabrik von Infineon in Dresden ein Aufbruchssignal für ganz Deutschland. Merz wurde per Video zugeschaltet und erläuterte dabei auch einige Entscheidungen des Koalitionsausschusses. «Ich kann also aus voller Überzeugung sagen, es geht wirklich voran.» Der Wille sei da und groß, die notwendigen Strukturreformen jetzt anzugehen, «um unser Land, unsere Wirtschaft, unsere Industrie fit zu machen für die Zukunft».

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Die Eröffnung der Dresdner Smart Power Fab, der weltweit größten Fabrik für Leistungshalbleiter, sei beispielhaft für diese Zukunft, sagte Merz. «Sie haben gezeigt, wie es vorangehen kann in unserem Land. Das wird jetzt der Regelfall, das wird jetzt der Normalfall.» Merz verwies auch auf das vom Bundestag verabschiedete Infrastrukturgesetz. Der Bau von Autobahnen, Straßen, Bahnverbindungen, Wasserstraßen, Flughäfen und Bahnhöfen stehe nun unter der Überschrift eines überragenden öffentlichen Interesses. «Das heißt, es wird jetzt wirklich in Zukunft deutlich schneller gehen.»

Der Chiphersteller Infineon will mit dem neuen Werk seine Produktionskapazität in Dresden verdoppeln. Die Smart Power Fab kostete rund fünf Milliarden Euro. Knapp eine Milliarde davon kommt aus öffentlicher Förderung. Mit der Produktionsstätte werden etwa 1.000 neue Jobs geschaffen. Die Bauzeit betrug drei Jahre.

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