Am 31. Juli 2024 besuchte der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (49, CDU) den Dresdner Gehäusehersteller CooolCase. Der Besuch war in zwei Teile untergliedert: Im ersten Teil trafen sich Landtagskandidat Frank Kromer (54, CDU), Bundestagsabgeordneter Dr. Markus Reichel (56, CDU) und der Baden-Württembergische CDU-Fraktionschef Manuel Hagel (36) mit der Geschäftsführung von CooolCase. Im zweiten Teil stellte sich Michael Kretschmer den Fragen der Belegschaft von CooolCase.
CooolCase, ein traditionsreiches Unternehmen aus Dresden, ist 1993 aus dem Robotron-Computerkombinat hervorgegangen und feierte im September 2023 sein 30-jähriges Jubiläum. Die Firma hat sich auf die Herstellung anspruchsvoller und teils neuartiger Gehäusekonstruktionen spezialisiert. Zu den Projekten gehören unter anderem der Paket-Butler für die Telekom und DHL, Serverschränke für Rechenzentren sowie Baugruppen für Stromspeicher und Wechselrichter-Gehäuse für Solaranlagen. Dank einer Investition von drei Millionen Euro in neue Laserschweißtechnik verdoppelt CooolCase die Kapazität im Laserschweißen bis Frühjahr 2024. Das Unternehmen befindet sich gerade im Generationswechsel. Mit Melinda Krusemark (geb. Michel) und Bruder Marvin Michel werden die Kinder zukünftig das Unternehmen führen.
Fragerunde in der Kantine
Im zweiten Teil des Besuchs kam Ministerpräsident Kretschmer hinzu und beantwortete die Fragen der CooolCase-Mitarbeiter in der Kantine. Er hob die Erfolge der letzten fünf Jahre hervor, wie die Einstellung von 1000 neuen Polizisten und Lehrern sowie die Verdoppelung des Meisterbonus. Kretschmer berichtete auch über die Verhandlungen mit dem weltgrößten Chip-Hersteller TSMC, der sich für Sachsen entschieden hat, was mit Investitionen von rund 10 Milliarden Euro unterstützt wurde.

Michael Kretschmer und Frank Kromer (CDU) stehen den Mitarbeitern von CooolCase Rede und Antwort. (Bild: Thomas Wolf)
Ein zentrales Thema war die Bildung und die Sicherstellung der Lehrerversorgung. Kretschmer betonte die erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Baden-Württemberg und ging auf die Herausforderungen durch die hohe Zahl an Flüchtlingen ein. Er verwies auf die Notwendigkeit, Teilzeitwünsche bei besser bezahlten Jobs zu überdenken, um die Vollzeitbeschäftigung zu fördern.