Der Handelsverband Sachsen sieht das Weihnachtsgeschäft eher durchwachsen und hofft nun auf einen Endspurt zum Jahresende. «Insgesamt ziehen wir bis zum jetzigen Zeitpunkt eine eher gemischte Bilanz», sagte Hauptgeschäftsführer René Glaser der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Je nach Branche und Standort sei der Verlauf sehr unterschiedlich gewesen, deshalb ergebe sich kein einheitliches Bild.
Last-Minute-Shopper kurbelten das Geschäft noch einmal an
«Zum Teil waren die Händler zufrieden, andererseits vom Geschäftsverlauf aber auch enttäuscht – hier haben sich die Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt», so Glaser. In der vergangenen Woche und nicht zuletzt wegen vieler «Last-Minute-Shopper» habe das Geschäft noch einmal angezogen und Fahrt aufgenommen. Am vergangenen Wochenende hätten sich die Menschen wohl auch angesichts der furchtbaren Tragödie in Magdeburg und damit einhergehender Verunsicherung mancherorts merklich verhaltener gezeigt.