Beim Absturz eines Frachtflugzeugs im Auftrag des Postdienstleisters DHL ist am frühen Morgen kurz vor der geplanten Landung in der litauischen Hauptstadt Vilnius ein Mensch ums Leben gekommen. Während zahlreiche Rettungskräfte an der Unglücksstelle im Einsatz waren, begann die Suche nach der Ursache. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass es sich um Sabotage oder einen Terroranschlag gehandelt habe, sagte der litauische Verteidigungsminister Laurynas Kasciunas vor Journalisten. Die Ermittlungen könnten «etwa eine Woche dauern».
Die Einsatzkräfte wurden um 5.31 Uhr Ortszeit alarmiert. Insgesamt befanden sich vier Personen in dem Flugzeug. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen Insassen mit spanischer Nationalität, wie die Polizei bestätigte. Ob es der Pilot war, ist aber noch unklar. Zu den anderen drei Besatzungsmitgliedern gehörten ein Litauer, ein Deutscher und ein weiterer Spanier. Zum gesundheitlichen Zustand der Verletzten machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Zum Alter der Insassen gebe es noch keine gesicherten Informationen, erklärte die Polizei laut litauischer Nachrichtenagentur Elta.