Um die Herausforderungen durch die Ansiedlung des taiwanesischen Chipherstellers TSMC in Dresden zu bewältigen, arbeiten die umliegenden Städte und Gemeinden an einer Studie. Diese befasst sich mit der Entwicklung von Wohnbau- und Gewerbeflächenpotenzialen sowie der Stärkung der regionalen Zusammenarbeit zwischen Dresden und dem Umland, wie der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Dienstag mitteilte.
Entwicklungspotenziale im Umland
Um die Entwicklungspotenziale im Umland zu analysieren und voranzutreiben, wurde ein temporärer Arbeitsstab namens "Region Dresden" ins Leben gerufen. Dieser Arbeitsstab umfasst die Landkreise Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie 21 Städte und Gemeinden in diesen Landkreisen. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beteiligt sich mit 10.000 Euro an diesem Projekt.
Landrat Michael Geisler (CDU) betonte, dass der Landkreis durch die Nähe zur Landeshauptstadt die Chance hat, von den positiven Effekten der Ansiedlung zu profitieren. Er sieht die Möglichkeit, dass vorhandene Gewerbegebiete durch die Ansiedlung von Zulieferern gestärkt werden und dazu beitragen, auch Kommunen außerhalb der Ansiedlung infrastrukturell weiterzuentwickeln.