Um die Verkehrssicherheit am Elberadweg in Dresden zu verbessern, könnten zukünftig auch Messungen der Geschwindigkeit vorgenommen werden. Es erfolgten Abstimmungen zwischen dem Straßen-, Tiefbau- und Ordnungsamt sowie der Polizei, teilte die Stadt Dresden der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zuvor hatte die «Sächsische Zeitung» von den möglichen Kontrollen berichtet.
Durch Maßnahmen wie Warnhinweise und Verbreiterungen der Wege hatte die Stadt bereits in der Vergangenheit versucht, die Verkehrssicherheit am Abschnitt des beliebten Radwegs entlang der Landeshauptstadt zu erhöhen.
Unklar sei, wie jene Messungen in Zukunft durchgeführt werden sollen, sagte ein Sprecher der Polizei. Für Radfahrer gelte keine Höchstgeschwindigkeit. Lediglich die Straßenverkehrsordnung sehe vor, dass ein Fahrer oder eine Fahrerin nur so schnell unterwegs sein dürfe, wie er oder sie das eigene Fahrzeug beherrschen könne. «Wir sprechen hier also von einer undefinierten Rechtsnorm.» Für die Umsetzbarkeit der Maßnahmen sei die Stadt zuständig.