Der sächsische Außenhandel hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter zugelegt. Allerdings hat sich das Wachstum deutlich abgeschwächt, wie das Wirtschaftsministerium in Dresden auf Anfrage mitteilte. Demnach stiegen die Ausfuhren verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 26,6 Milliarden Euro. 2021 lag der Zuwachs noch bei 21,6 Prozent und 2022 bei 17,6 Prozent. Dabei müsse jedoch berücksichtigt werden, dass in den beiden Vorjahren externe Einflüsse wie etwa Corona-Nachholeffekte die Statistik verzerrten und nur bedingt vergleichbar seien, hieß es. Das jetzige Ergebnis zeuge trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes von einer robusten sächsischen Wirtschaft.
Bei den Außenhandelspartnern hat es den Angaben zufolge einige Verschiebungen gegeben, hieß es. So seien die Exporte nach China um 23 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zurückgegangen und durch Steigerungen der Ausfuhren in andere Länder kompensiert worden. So habe es im ersten Halbjahr ein Plus von 37 Prozent bei den Exporten nach Großbritannien gegeben.