Die Dampflokomotiven der Zittauer Schmalspurbahn sollen in Zukunft mit Leichtöl angetrieben werden und damit bis zu 40 Prozent CO2 einsparen. «Auch wir als Dampfbahnen müssen unseren Beitrag leisten» sagt Ingo Neidhardt, der Geschäftsführer der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft. Mithilfe des Vorhabens soll die Zukunft der touristisch geprägten Dampflokomotiven gesichert werden, die charakteristischen Dampfwölkchen bleiben dabei erhalten.
Hintergrund für das Pilotprojekt bei der Zittauer Schmalspurbahn für den täglichen Betrieb von Dampflokomotiven ist demnach vor allem die Reduzierung der CO2-Emissionen. Dabei sei der Umstieg von Steinkohle auf Leichtöl die machbarste Variante, um das Erlebnis so original wie möglich zu erhalten hieß es weiter. Auch ein Umstieg auf Bio-Leichtöl sei mit der Umrüstung in Zukunft möglich. Ein weiterer Vorteil bestehe zudem darin, dass die Lokomotiven mit der Leichtölfeuerung keinen Funkenflug mehr erzeugen und deshalb auch bei Waldbrandgefahr problemlos durch die Landschaft fahren können.