Von Infrastruktur über Bildung bis zum Wohnungsbau: Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat 2023 etwa 2,85 Milliarden Euro Förderung bewilligt (Vorjahr 2,37 Mrd.). Insgesamt wurden knapp 63 000 Bewilligungen an Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine und Institutionen genehmigt, wie die Förderbank des Landes am Dienstag in Leipzig mitteilte.
Im Bereich der Darlehensförderung setzt die SAB ihren Fokus nach Darstellung der Vorstandsvorsitzenden Katrin Leonhardt verstärkt auf Nachhaltigkeit. «Wir möchten Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen dabei unterstützen, klimafreundlich zu investieren und einen positiven Beitrag zur Transformation zu leisten», betonte Leonhardt. Die größten Herausforderungen seien der Strukturwandel mit dem Ausstieg aus der Braunkohle sowie der technologische Wandel in der Industrie, betonte Leonhardt.
Gut eine Milliarde Euro hatte die SAB im vergangenen Jahr im Bereich Infrastruktur und Kommunales bewilligt. Das größte Volumen erhielten Programme zur Städtebauförderung, zur Stärkung der sächsischen Braunkohlereviere sowie zur Förderung im Bereich Schulinfrastruktur. So wurden im Vorjahr Fördermittel in Höhe von 145 Millionen Euro für Schulen und Sportstätten bewilligt.