Für den Ausbau des Stromnetzes in Ostsachsen bekommt Sachsenenergie einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die Mittel sollen in die Modernisierung und Erweiterung fließen und so die Stromversorgung bei wachsender Nachfrage in der Region langfristig absichern, wie die EIB mitteilte. Es handelt sich demnach um eine der größten Einzelinvestitionen der EIB mit einem kommunalen Energieversorger in Deutschland.
Investitionen von insgesamt 732 Millionen Euro geplant
Bis 2027 plant Sachsenenergie mit dem Netzbetreiber Sachsennetze den Angaben nach Investitionen von insgesamt 732 Millionen Euro in Dresden sowie den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. So erhält etwa das Umspannwerk Dresden-Räcknitz eine größere, leistungsstärkere Schaltanlage, was zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung und der Industrieerweiterung im Dresdner Norden, unter anderem durch die neuen Halbleiterwerke von Infineon und ESMC, beitragen soll.
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