Einen Tag ist es her, dass in Sachsen der Hitzerekord geknackt wurde, jetzt gibt es schon wieder einen neuen Spitzenwert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,5 Grad die höchste Temperatur registriert, die hierzulande je gemessen wurde. Rekordhalter ist seit Sonntagnachmittag nun Bad Muskau in der Oberlausitz, wie der DWD auf Anfrage mitteilte. Erst gestern war in Klitzschen bei Torgau mit 40,3 Grad ein neuer Rekord für den Freistaat gemessen worden.
Immer mehr Tage mit mehr als 30 Grad
Heftige Hitze wie in diesen Tagen ist im Zuge der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.
Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden.
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