An dem dreitägigen Einsatz nach dem Hauseinsturz in Görlitz waren Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Polizei und Rettungsdiensten beteiligt. Ab Montagabend bis Donnerstagabend waren dauerhaft mehr als 130 Kräfte vor Ort, wie Anja Weigel, Leiterin der Feuerwehr Görlitz sagte. «Wenn wir die Namen jetzt zusammenzählen, dann vermuten wir zwischen 500 und 1.000 Menschen, die an dieser Einsatzstelle tätig waren.»
Für die Feuerwehr war der Rettungseinsatz wegen des zunächst weiter austretenden Gases und der Einsturzgefahr der stehengebliebenen Seitenwände des eingestürzten Hauses eine besondere Herausforderung. «So was lernt man nicht in der Schule, so was kann man nicht üben», sagte Einsatzleiter Sebastian Schramm.
Anhand eines Algorithmus werde die Einsatzstelle in solchen Fällen klar in Aufgabengebiete mit eigenem Abschnittsleiter aufgeteilt. Die Koordination übernimmt die Einsatzleitung, bei der alle Entscheidungen, beispielsweise zur Alarmierung weiterer Kräfte, zusammenlaufen.