In einer Kleingartenanlage in Freital ist Erdreich weggesackt. Nach dem Vorfall begannen erste Sicherungsmaßnahmen. «Primäre Ziele sind, den darüber liegenden Bereich gegen weitere Rutschungen sowie den Bruchtrichter selbst gegen weiteres Nachbrechen zu sichern», sagte Tobias Dressler, Abteilungsleiter im Sächsischen Oberbergamt, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der sogenannte Tagesbruch hänge mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Augustusschacht - einem früheren Steinkohleschacht - zusammen. Mit den Sicherungsarbeiten habe man die Bergsicherung Freital GmbH beauftragt.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend. Laut erster Schadensmeldung sackte zunächst eine Fläche von zehn mal zehn Metern vier Meter tief ab. Menschen kamen nicht zu Schaden. Allerdings wurden zwei Lauben zerstört, wie ein Sprecher der Stadt Freital am Montag sagte. Am Montagvormittag kamen zunächst zwei Bagger zum Einsatz, um eine Baustraße hin zu dem betroffenen Gelände zu errichten. Das Gebiet war abgesperrt. Auf diese Weise wurden auch Schaulustige davon abgehalten, das Terrain zu betreten.