Nach viermonatiger Behandlung im Klinikum Bergmannstrost in Halle ist ein Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana in die Schweiz zurückgekehrt. Der junge Mann sei am Donnerstag mit einem Ambulanzflug vom Flughafen Leipzig/Halle in sein Heimatland gebracht worden, teilte Kliniksprecherin Susann Winter mit. Er werde in der Schweiz weiterbehandelt.
«Auch wenn unser hochspezialisiertes Brandverletztenzentrum für genau solche Patienten da ist – der junge Mann war auch für uns ein besonderer Patient. Wir sind sehr froh, dass er seine schweren Verbrennungen überlebt hat und wir ihn nun in ein heimatnahes Krankenhaus verlegen können. Er hat noch einen weiten Weg vor sich», hieß es.
Nähere Angaben zu dem Patienten machte das Krankenhaus nicht. Die Familie habe ausdrücklich darum gebeten, ihre Privatsphäre zu respektieren. Der junge Mann war am 2. Januar nach Halle transportiert worden. Auch andere Kliniken in Deutschland hatten Patienten aus der Schweiz aufgenommen.
In der Silvesternacht war in einer Bar im Skiort Crans-Montana ein verheerendes Feuer ausgebrochen. 41 Menschen starben, mehr als 100 weiteren wurden teils schwer verletzt. Die Opfer waren überwiegend junge Menschen.