Die humanitäre Hilfe der Dresdner Organisation Arche Nova im Sudan steht vor dem Aus. Aufgrund massiver Kürzungen im Bundeshaushalt und einer «alarmierend geringen Spendenbereitschaft» sehe man sich gezwungen, die Arbeit dort einzustellen – mit dramatischen Konsequenzen für die Bevölkerung, teilte die Organisation mit. Dabei ereigne sich in dem afrikanischen Land seit 2023 die weltweit schwerste Krise bei der Vertreibung von Menschen.
26 Millionen Menschen im Sudan von akutem Hunger betroffen
«UN-Angaben zufolge sind derzeit 8,8 Millionen Menschen innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht vor Gewalt, Folter und Erpressung. Der Großteil von ihnen lebt unter katastrophalen Bedingungen in improvisierten Camps – ohne sicheren Zugang zu Wasser, Lebensmitteln, sanitärer Versorgung oder medizinischer Betreuung», hieß es. 26 Millionen Menschen seien laut des jüngsten UN-Berichts von akutem Hunger betroffen – mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung.