Müssen Kunden bald 50 Cent extra für Einweg-Kaffeebecher und Essensboxen zahlen? In Imbissen und Fastfood-Läden könnte für nicht wiederverwendbare Verpackungen eine zusätzliche Abgabe anfallen. Ob Kommunen in Sachsen diese Verpackungssteuer tatsächlich einführen, um Einwegmüll zu reduzieren, ist jedoch noch ungewiss.
Dresden winkt ab - Leipzig und Chemnitz prüfen
In Dresden ist eine solche Steuer derzeit nicht geplant. «Der Grund dafür ist die zu geringe Ausfinanzierung von Bund und Land übertragener Pflichtaufgaben», teilte die Stadt auf Anfrage mit. Eine Verpackungssteuer würde zusätzlichen Verwaltungsaufwand und mehr Personal erfordern – eine Belastung, die sich die Landeshauptstadt angesichts der allgemeinen Sparzwänge nicht leisten kann.
Auch Leipzig sowie in Chemnitz nehmen das Thema in den Blick und wollen derartige Überlegungen nun prüfen.