Das quirlige Leben im Dresdner Szeneviertel Neustadt sorgt im Sommer für schlechte Luft. An warmen Abenden steige die Ruß- und Feinstaubbelastung «mitunter erheblich an», durch Freizeitaktivitäten, wie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) am Dienstag unter Verweis auf Ergebnisse mobiler Rucksackmessungen mitteilte. Die Analyse zur Luftqualität belege, dass das Verbrennen von Holz beim Grillen und Lagerfeuer dafür verantwortlich ist.
«In den Abendstunden stieg die Konzentration der chemischen Markerverbindung Levoglucosan, die beim Verbrennen von Holz entsteht, meist um ein Vielfaches im Vergleich zum Nachmittag an», je nach Intensität und Häufigkeit sowie Wetterlage, hieß es. Wurden bei Großveranstaltungen oder Festtagen wie der Schuleinführung Spitzenkonzentrationen von 100 Mikrogramm Feinstaub und 6 Mikrogramm Ruß pro Kubikmeter Luft gemessen, waren es an eher kühlen Sommerabenden indes selten über 20 Mikrogramm Feinstaub und 2 Mikrogramm Ruß pro Kubikmeter Luft.