Zahlreiche Schmetterlingsarten sind in Deutschland nach Angaben von Experten seltener geworden. Von 82 beobachtbaren Spezies seien 36 immer seltener zu sehen, wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) berichtet. Das Landkärtchen etwa war 2022 noch unter den häufigsten 20 Arten gelistet, ein Jahr später war es gar nicht mehr in der Tabelle zu finden. Auch die Beobachtungen des Tagpfauenauges hätten sich innerhalb eines Jahres halbiert. Weitere bedrohte Arten sind demnach der Schornsteinfeger, der Silbergrüne Bläuling und der Große Kohl-Weißling.
18 Arten kommen den Angaben zufolge mit dem zunehmend wärmer werdenden Klima zurecht und können sich vermehren, wie beispielsweise der Aurorafalter. Den meisten Arten schadet der Klimawandel aber sichtlich, hieß es. Schmetterlinge leben vor allem auf Weiden und Wiesen. Ein Rückgang der Arten sei ein Hinweis auf nicht ideale Bedingungen in ihrem Lebensraum, betonten die Experten.