Zwei Spiele noch - dann ist das Abenteuer DEL für die Dresdner Eislöwen nach dem Aufstieg im Vorjahr auch schon wieder beendet. Auf einer Online-Pressekonferenz schätzte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bereits jetzt die Lage der Liga ein. Unterstützt wurde der Ligaboss von Stefan Thelen, dem Leiter Sport Content bei MagentaSport, dem übertragenden TV-Sender.
Beide Chefs schätzten die Rolle des Neulings aus Dresden trotz dessen katastrophaler Saison durchaus positiv ein. Und es gibt tatsächlich harte Fakten, die diesen Eindruck belegen. "Es hätte wohl keiner gedacht, dass Dresden sportlich leider relativ weit abgeschlagen ist", sagte Tripcke. Der Abstieg der Sachsen steht bereits seit dem 26. Februar fest. Nach 50 von 52 Spieltagen stehen die Eislöwen mit mageren 26 Punkten satte 24 Punkte hinter dem Tabellenvorletzten aus Frankfurt - dem letzten Heimspielgegner in der DEL am kommenden Freitag.
Manche Experten sprechen deshalb über die Eislöwen vom schlechtesten Erstligisten aller Zeiten. Was jedoch falsch ist, auch wenn es in den zwei verbleibenden Partien keinen Punktezuwachs mehr gäbe. Dann stünden die Dresdner bei durchschnittlich 0,5 Punkten pro Spiel, derzeit sind es noch 0,52.