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Deutsche Biathleten: Erfolge sind keine Eintagsfliege

Jens Filbrich, Co- und Langlauftrainer der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft der Männer. / Foto: Jens Niering/dpa/Archivbild
Jens Filbrich, Co- und Langlauftrainer der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft der Männer. / Foto: Jens Niering/dpa/Archivbild

Im Langlauf war Jens Filbrich weltklasse, als Trainer ist er seit einem halben Jahr bei den Biathleten aktiv. Seine Zwischenbilanz fällt positiv aus.

Für Co-Trainer Jens Filbrich sind die überraschenden Erfolge der deutschen Biathleten alles andere als Zufall. «Es ist natürlich eine sehr schöne Situation. Die Anzahl an guten Ergebnissen und Podestplätzen zeigt, dass das keine Eintagsfliege war», sagte der 44-Jährige dem «Freien Wort». Man könne stolz darauf sein, was man sich erarbeitet habe.

Mit Siegen durch Roman Rees, Philipp Nawrath und Benedikt Doll sowie Podestplätze von Justus Strelow und Nawrath sorgten die deutschen Skijäger in den ersten drei Weltcups des Winters für unerwartete Glanzpunkte. Der frühere Weltklasse-Langläufer Filbrich, olympisches Staffel-Bronze 2002 und Silber 2006, gehört seit einem halben Jahr zum Trainerstab in Oberhof. Dort steigt vom 1. bis 7. Januar der erste deutsche Weltcup der Saison.

Nach dem Rücktritt von Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick sind die Frauen noch ohne Sieg. Franziska Preuß wurde zweimal Zweite, Vanessa Voigt zweimal Dritte. Sorgen muss man sich laut Filbrich nicht machen. «Da muss einem nicht bange sein», sagte der Thüringer. «Wir haben mit Hanna Kebinger, Julia Tannheimer, Sophia Schneider oder Selina Grotian viele Talente, die im IBU-Cup und zum Teil auch schon im Weltcup überzeugt haben. Ich glaube, man darf sich drauf freuen, was da kommt.»

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