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Lückenkemper siegt in Dessau-Roßlau in 10,93 Sekunden

Lückenkemper siegt in Dessau-Roßlau in 10,93 Sekunden
Gina Lückenkemper sprintet in Dessau starke 10,93 Sekunden, doch der Wind war erneut zu stark. / Foto: Sven Hoppe/dpa
Von: DieSachsen News
In Dessau-Roßlau macht der Wind Gina Lückenkemper bei ihrem Sieg einen Strich durch die Rechnung. So verfehlt sie erneut den Meeting-Rekord, nimmt jedoch viel Schwung in Richtung WM mit.

Gina Lückenkemper hat beim 27. Anhalt-Meeting in Dessau-Roßlau die 100 Meter in starken 10,93 Sekunden für sich entschieden. Da der Rückenwind mit 2,5 Metern pro Sekunde zu stark wehte, behält die Luxemburgerin Patrizia van der Weken jedoch den Meeting-Rekord von 11,02 Sekunden aus dem Jahr 2023. «Schade, dass der Meeting-Rekord immer noch nicht meiner ist. Darauf lässt sich aber definitiv gut aufbauen, ich freue mich auf die nächsten Rennen», sagte Lückenkemper.

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Das Saisonziel der 28-Jährigen ist klar: «Mein großes Ziel ist Tokio, wo ich endlich das Einzelfinale erreichen möchte», sagte die Doppel-Europameisterin von 2022 und Staffeldritte von den Olympischen Spielen in Paris mit Blick auf die Leichtathletik-WM, die im September in Tokio stattfindet. Die Britin Daryll Neita kam in 11,00 Sekunden auf Rang zwei vor Sina Mayer, die 11,03 Sekunden lief.

Kanadier mit Meeting-Rekord - Speerwerfer Weber erneut stark

Mehr Glück mit dem Wind hatte im Sprint der Kanadier Jerome Blake mit seinen 9,97 Sekunden - der Windmesser zeigte 0,3 Meter pro Sekunde Rückenwind. Der bedeutete Meeting-Rekord und eine persönliche Bestleistung.

Im Speerwerfen unterstrich Julian Weber seine derzeitige Topform. Obwohl er am frühen Morgen erst vom Diamond-League-Meeting aus Paris zurückgekehrt war, kam er im zweiten Versuch auf 87,28 Meter und siegte souverän vor dem Belgier Douw Smit (82,53). Dritter wurde der Isländer Sindri Gudmundsson (80,39). «Ich habe nur drei Stunden geschlafen, aber ich wollte unbedingt hier starten, weil es einfach Spaß macht hier. Daher bin ich zufrieden», sagte Weber. Thomas Röhler aus Jena, immerhin Olympiasieger von 2016, machte gleich drei Versuche ungültig.

Farken nur Vierter

Robert Farken aus Leipzig, der zuletzt mit zwei deutschen Rekorden über die 1.500 Meter und über die Meilendistanz überraschte, musste sich mit Rang vier in 3:34,32 Minuten trösten. Der Sieg über die 1.500 Meter ging an den Portugiesen Nuno Pereira vor dem Südafrikaner Ryan Mphahlele und dem Italiener Joao Bussotti. 

Im Weitsprung der Männer siegte erwartungsgemäß der zweimalige Olympiasieger Miltiadis Tentoglou aus Griechenland. Im zweiten Versuch kam der Weltmeister auf 8,23 Meter, was zugleich Meeting-Rekord war. Zweiter wurde Luka Herden (7,91 Meter) vor Simon Plitzko (7,87 Meter).

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