Der 1. FC Lok Leipzig hat zum dritten Mal den sächsischen Fußball-Pokal gewonnen und darf im 130. Jahr seiner Vereinsgründung von einem großen Erstrunden-Gegner im DFB-Pokal träumen. Das Team von Trainer Almedin Civa siegte am Samstag im eigenen Bruno-Plache-Stadion gegen den Titelverteidiger und Rekordpokalsieger Chemnitzer FC mit 3:0 (1:0). Ricardo Grym (36. Minute) brachte Lok in Führung, ehe Tobias Dombrowa (57.) erhöhte. Djamal Ziane (65.) sorgte für die Vorentscheidung.
Das Finale, das aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Leipzig mit zahlreichen Großveranstaltungen und dem «Tag X» lange auf der Kippe stand, begann ohne jeglichen Ärger beider Fan-Lager. Auf dem Rasen war die Partie anfangs ausgeglichen, beide Teams hatte die Chance zur Führung. Erst setzte Ziane (26.) einen Kopfball an den Pfosten, dann retteten seine Hinterleute auf der Gegenseite einen Brügmann-Schuss (34.) auf der Linie. Nachdem Ziane im Strafraum gefoult wurde, setzte Farid Abderrahmane den Elfmeter an den linken Pfosten, ehe Grym (36.) zur Führung anstaubte.