Trainer Claus-Dieter Wollitz hat mitten im Aufstiegsrennen die Beschaffenheiten der dritten Fußball-Liga heftig angeprangert. «Es gibt viele Kollegen, die sagen, es sei eine Kirmesliga, da es keine einheitliche Linie gebe. Wir werden aber nicht erhört», sagte der 60-jährige Coach von Energie Cottbus auf der Pressekonferenz vor dem Spitzenspiel am Sonntag in Osnabrück (13.30 Uhr/MagentaSport), «darum sollte es eine Trainertagung geben.»
Angesichts zahlreicher Fehlentscheidungen durch Schiedsrichter und deren Assistenten setzt sich Wollitz auch für die Einführung des Videobeweises in der dritten Liga ein, «auch wenn ich nicht weiß, ob es dadurch gerechter werde.» Aber so manche auffälligen Fehlentscheidungen könnten mit dem VAR erkannt werden. «Das ist eine Profiliga. Und da sind Fehler passiert, die dürfen einfach nicht passieren», sagte Wollitz.
Dabei nimmt der Trainer einmal mehr die Schiedsrichter aus der Schusslinie. «Entscheidend sind die Schiedsrichter-Beobachter, weil sie alles von den Referees erwarten», sagte Wollitz. Durch den Druck könne der Unparteiische dann ich kniffligen Situationen nicht immer richtig reagieren, so der Vorwurf des Trainers.