Nach dem Siegtreffer war der Applaus für Emil Forsberg bei seiner Auswechslung besonders laut, jeder auf der Bank wollte mit ihm abklatschen. Zum wohl letzten Mal hat der Schwede am Mittwochabend mit RB Leipzig in der Champions League gespielt und die Sachsen zum Abschluss mit seinem Tor zum 2:1 zum Sieg gegen Young Boys Bern geschossen. Für die Sachsen geht es 2024 im Achtelfinale weiter, Forsberg wird dann wohl in New York unter Vertrag stehen. Nur die offizielle Bestätigung fehlt noch.
Vor Forsbergs Treffer in der 56. Minute hatten Benjamin Sesko (51.) für Leipzig und Ebrima Colley (53.) für Bern getroffen und den 43.331 Zuschauern eine unterhaltsame zweite Halbzeit beschert. «Sehr wichtig, die Gruppenphase mit einem Sieg abzuschließen», sagte Leipzigs Kevin Kampl. «Wir haben den Sieg über Kampf und Geschlossenheit geholt. Es waren viele dabei, die lange nicht gespielt haben. Deshalb haben wir uns die Fehler verziehen.»
Im Vergleich zum Sieg in Dortmund veränderte Trainer Marco Rose seine Startelf auf gleich acht Positionen. Der Fokus lag dabei auf Peter Gulacsi, der erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Oktober 2022 wieder bei einem Heimspiel im Tor stand. Der ungarische Nationalspieler führte die Mannschaft zudem als Kapitän aufs Feld. Die Stars und Top-Scorer Loïs Openda und Xavi Simons erhielten eine Schaffenspause und kamen erst in der Schlussviertelstunde, als sich Forsberg begleitet von viel Applaus verabschiedete.