Nach dem tragischen Trainingsunfall von Bahnrad- Olympiasiegerin Kristina Vogel sind Freunde und Kollegen tief betroffen. Vogels langjährige Teamkollegin Miriam Welte reagierte «geschockt und fassungslos». Sie sei «in Gedanken bei ihr» und hoffe, dass alles gut verlaufe, sagte die Olympiasiegerin aus Kaiserslautern. «Wir müssen abwarten, was passiert», sagte Welte der Deutschen Presse Agentur am Mittwoch.
Wie ein Sprecher des Berliner Unfallkrankenhauses in Berlin-Marzahn bestätigte, wurde Vogel in der Nacht zum Mittwoch mehrere Stunden lang operiert. Zum Gesundheitszustand der schwer an der Wirbelsäule verletzten Erfurterin konnte er aber keine Angaben machen.
Welte, die 2012 bei den Spielen in London zusammen mit Vogel Gold im Teamsprint gewonnen hatte, hatte am Dienstagnachmittag von dem Trainings-Unglück auf der Bahn in Cottbus erfahren. «Ich habe ihrem Lebensgefährten Michael Seidenbecher geschrieben, dass ich an sie denke», berichtete die 31-Jährige und fügte hinzu: «Kristina ist eine absolute Kämpferin und ein positiver Mensch, sie ist schon einmal nach einem schweren Unfall zurückgekommen.»