Jürgen Klopp ruht in sich. Schlank, gut gebräunt und immer noch mit dem ebenso lauten wie ansteckenden Lachen sitzt er zwischen Formel-1-Boliden und Flugzeugen - und spricht über seine Vision als neuer globaler Fußballchef des Red-Bull-Konzerns. «Ich will kein Passagier sein oder ein Prominenter im Raum. Ich möchte meinen Teil beitragen, Werte schaffen», sagt der 57-Jährige bei seiner Vorstellung am Salzburger Flughafen.
Seine Zeit als Trainer, die habe er hinter sich gelassen. «Ich stand mehr als 1000 Spiele an der Seitenlinie, ich wollte das nicht mehr machen», betont Klopp und räumt mit einem Versprechen gleich mit möglicherweise aufploppenden Spekulationen auf: «Ich werde nicht Trainer eines Red-Bull-Teams sein, es gibt da eine klare Abmachung. Ich werde keinen der Red-Bull-Trainer ersetzen.»