Für Rekordweltmeister Felix Loch spielt es keine Rolle, wer bei den Rodel-Weltmeisterschaften in Altenberg die Medaillen gewinnt. «Ich bin lang genug dabei, um zu wissen, dass es einfach wichtig ist, dass wir Medaillen machen», sagte der dreimalige Olympiasieger in einem Interview von «Münchner Merkur/tz» (Donnerstag). «Jeder von uns hätte gerne eine, aber wer sie am Ende holt, ist - auch wenn es blöd klingt - vollkommen egal. Wir brauchen als Team Edelmetall, um unsere Förderung zu erhalten.» Die Titelkämpfe finden von diesem Freitag an bis Sonntag statt.
Loch ist sich mittlerweile im Klaren, was er machen will, wenn er den Schlitten in die Ecke gestellt hat. «Ich weiß inzwischen, wohin es nach meinem Karriereende für mich gehen soll. Und würde mich daher freuen, wenn wir weiterhin unseren Sport so ausüben können wie bisher. Auch wenn ich dann auf der anderen Seite der Bahn stehe. Noch bleiben mindestens zwei aktive Jahre, bis zu den Olympischen Spielen 2026», sagte der 34-Jährige. Edelmetall für die finanzschwachen Rodler ist deshalb wichtig.