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FC Energie Cottbus muss bis zum letzten Spieltag auf Rückkehr in den Profifußball warten

Polizeieinsatz nach Spielende im Stadion. / Foto: Jacob Schröter/dpa
Polizeieinsatz nach Spielende im Stadion. / Foto: Jacob Schröter/dpa

Cottbus muss bis zum letzten Spieltag in der Regionalliga Nordost warten, um zurück in den Profifußball zu kehren.

Der FC Energie Cottbus muss bis zum letzten Spieltag auf die Rückkehr in den Profifußball warten. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz kam in der Fußball-Regionalliga Nordost gegen den FSV Luckenwalde nicht über ein 3:3 (0:1) hinaus. Da der Greifswalder FC bei der VSG Altglienicke eine 2:5 (0:2)-Niederlage kassierte, fällt die Entscheidung um die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die 3. Liga erst am letzten Spieltag.

Cottbus führt die Tabelle mit 68 Punkten vor Greifswald (65) an und spielt am nächsten Sonntag bei Hertha BSC II - dann würde ein weiteres Unentschieden reichen. Greifswald trifft am 34. Spieltag zu Hause auf den ZFC Meuselwitz und muss gewinnen. Der FCE war zuletzt in der Saison 2018/19 in der dritthöchsten Spielklasse vertreten.

Phil Butendeich schoss die Gäste bereits in der 4. Minute in Führung. Nach der Pause bauten Lucas Vierling per Handelfmeter (56.) und erneut Butendeich (64.) das Ergebnis aus. Tim Heike ließ die Gastgeber mit seinen beiden Treffern (74., 80.) wieder hoffen. Tim Campulka rettete in der zweiten Minute der Nachspielzeit immerhin noch das 3:3-Remis. Der FC Energie hatte zwar über weite Strecken die Spielkontrolle, machte gegen die konterstarken Luckenwalder aber entscheidende Fehler in der Defensive.

19 287 Zuschauer im Leag Energie sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen. Gegen Luckenwalde lag die Zuschauerzahl zum dritten Mal in Folge im fünfstelligen Bereich. Durchschnittlich 8000 Besucher pro Spiel stellen einen Saisonrekord für den FCE in der Regionalliga Nordost dar.

Elf Monate nach den Niederlagen in den beiden Aufstiegsspielen gegen die SpVgg Unterhaching hat sich der einstige Bundesligist die Rückkehr in den Profifußball erneut als Saisonziel gesetzt. «Diesem heftigen Frusterlebnis jetzt den Aufstieg folgen zu lassen, wäre nicht nur eine starke Willensleistung, sondern auch die Erfüllung eines Traums von Fans, der Stadt Cottbus, der Region und des Landes Brandenburg», hatte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor dem Spiel gegen Luckenwalde betont. Nun ist in Cottbus noch Geduld bis zum kommenden Sonntag gefragt.

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