Ein Favorit mit großen Torhüter-Sorgen, ein Verfolger mit einem aufstiegserfahrenen Trainer-Fuchs: Der ThSV Eisenach und der Dessau-Roßlauer HV gehen am Mittwoch unter unterschiedlichen Vorzeichen in das Aufstiegsfinale der 2. Handball-Bundesliga um den zweiten Aufstiegsplatz hinter der als Meister feststehenden HBW Balingen-Weilstätten. Eisenach hat als Zweiter bei Punktgleichheit die deutlich bessere Tordifferenz, aber große personelle Probleme. Bedingt durch das Gastspielrecht von Motor Saporoschje werden die Ergebnisse gegen den ukrainischen Vertreter erst in der Abschlusstabelle berücksichtigt. Im aktuellen Tableau verfügt Eisenach über einen Punkt mehr als der Konkurrent.
Da es der Dritte aus Dessau nicht aus eigener Kraft schaffen kann, ist man dort entspannt. Wird der Aufstieg verpasst, wäre dies kein großer Rückschlag. «Die Enttäuschung wäre groß, aber nicht riesengroß. Wir werden mit Sicherheit nicht daran zerbrechen», sagte Trainer Uwe Jungandreas am Dienstag beim MDR. Der DRHV muss bei den Eulen Ludwigshafen antreten, Eisenach spielt zeitgleich in Coburg.