Wie erklärt man Woche für Woche, dass man als klar bessere Mannschaft keine Spiele mehr gewinnt? Diese Frage geistert nicht erst seit dem 1:1 am Sonntagabend beim SC Freiburg II durch die Köpfe von Verantwortlichen und Spielern bei Dynamo Dresden. Eine Antwort kann keiner geben.
«Es zieht sich durch die Saison wie ein roter Faden. Wir machen das 1:0 und legen den zweiten Treffer nicht nach. Was soll ich den Jungs vorwerfen? Schießt Tore. Aber das wollen sie ja. Eigentlich kann man dieses Spiel nicht Unentschieden beenden», sagte ein ratloser Dynamo-Trainer Markus Anfang bei «MagentaSport».
Nach der Führung von Tom Zimmerschied hatte Jan Sturm kurz vor der Pause den Ausgleich markiert. «Ich habe das Gefühl, wenn wir einen Torschuss zulassen, ist er drin. Aber was willst du machen? Der Gegner wird auch mal auf unser Tor schießen», sagte Anfang.
Der Coach will niemanden einen Vorwurf machen. «Die Jungs machen, kämpfen. Das Klima in der Mannschaft ist intakt, sie wollen gewinnen und tun alles dafür. Aber wir schaffen es nicht, einfach so ein Spiel mal zu gewinnen», sagte Anfang.