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Chemnitzer FC: Insolvenzverfahren soll 2021 beendet werden

02.10.2020 von

Foto: Das Logo des Chemnitzer FC prangt am Stadion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Das Insolvenzverfahren gegen Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC könnte im ersten Quartal 2021 beendet werden. Wie der Club am Freitag mitteilte, wurde der dafür notwendige Insolvenzplan inzwischen aufgestellt. «Wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass unser Insolvenzplan im Schriftteil steht. Derzeit tragen wir die letzten Zahlen zusammen», sagte die Vorstandsvorsitzende Romy Polster. Aktuell stehen die Steuerbescheide des Finanzamtes noch aus. «Wir rechnen damit, dass wir bis Ende Oktober den dann endgültigen Insolvenzplan bei Gericht einreichen können», erklärte Polster.

Nach der Prüfung durch das Amtsgericht auf Plausibilität haben alle Gläubiger die Möglichkeit, den Insolvenzplan einzusehen. Parallel dazu soll auf einer Mitgliederversammlung im November über die Fortführung des Vereins nach der Insolvenz abgestimmt werden. Der Beschluss muss dem Gericht noch vor dem Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan vorliegen. Danach muss die Gläubigerversammlung dem Plan zustimmen. «Wenn alles nach dem Zeitplan läuft, könnten noch im Dezember die ersten Ausschüttungen vorgenommen werden», sagte Polster.

Bei einer Rettungsaktion zur Beendigung des Insolvenzverfahrens waren mehr als 540 000 Euro auf einem Treuhandkonto eingegangen. «Nach aktuellem Stand werden wir mit dem vorhandenen Geld auskommen. Ich möchte an dieser Stelle jedem erneut versichern: Das Geld ist sicher», äußerte die CFC-Chefin. Wie Polster weiter erklärte, erfolge die Ausschüttung nur in der Größenordnung, wie es das Gericht festsetzt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Das Logo des Chemnitzer FC prangt am Stadion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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