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Chemnitzer FC: Insolvenzplan beim Amtsgericht eingereicht

Das Insolvenzverfahren gegen Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC steht offenbar vor einem Ende. «Wir konnten heute den Insolvenzplan abgeben, wir haben geliefert, was wir den Fans versprochen haben. Wir haben einen Riesenschritt geschafft», sagte die CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster am Montag auf einer Pressekonferenz.

Demnach hat der vom Verein beauftragte Fachanwalt für Insolvenzrecht, Oliver Junghänel, am Montag den Plan beim Amtsgericht eingereicht. «Ich durfte ab August den Auftrag betreuen, einen Insolvenzplan für den CFC zu erstellen, das haben wir in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter Siemon getan. Ich bin den Plan mit dem zuständigen Richter durchgegangen, das Gericht prüft nun die formellen Angaben, dann wird das Amtsgericht einen Abstimungs- und Erörterungstermin bestimmen und die Gläubiger innerhalb der nächsten 14 Tage einen Plan erhalten, über den sie abstimmen können», meinte Junghänel.

Der Rechtsexperte betonte, dass der eingereichte Plan «vorab mit Herrn Klaus Siemon abgesprochen» war und auch seine Zustimmung erhalten habe. «Wir gehen nicht von Reibereien aus, es war ein enger Schulterschluss, wir sind in allen Punkten im Klaren», sagte Junghänel zur Zusammenarbeit mit Siemon.

Die geplante Quote von fünf Prozent für die 163 Gläubiger «ist geblieben. Die Finanzierung findet überwiegend aus den eingesammelten Gelder statt», betonte Junghänel angesichts der 520 000 Euro aus einer Spendenkampagne. Das Insolvenzverfahren gegen den Traditionsverein könnte im ersten Quartal 2021 beendet werden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa