Jörg Püschmann, Vorstandsmitglied von Fußball-Drittligist Erzgebirge Aue, will eine Differenzierung bei der Bestrafung beim Einsatz von Pyrotechnik. «Der aktuelle Strafenkatalog ist nun mehrere Jahre in Kraft und sollte eine abschreckende Wirkung haben. Der Fußball in Deutschland muss konstatieren: Es hat nicht funktioniert, die erhoffte Wirkung blieb aus», sagte der Unternehmer der «Freien Presse».
«Die Androhung von Strafen verhindert nicht den Einsatz von Pyrotechnik. Das Ziel wurde also verfehlt. Nun geht es darum, andere Wege zu finden», erklärte er. Ende Januar hatten einige Vereine und Fanclubs der Regionalliga Nordost in einer Erklärung die Abschaffung von kollektiven Strafen beim Einsatz von nicht missbräuchlich verwendeter Pyrotechnik gefordert.
Die Unterzeichner der Erklärung, zu denen auch Vereinsvertreter von Vorständen, Aufsichtsräte und Geschäftsführer, gehören, wollen eine Differenzierung bei der Beurteilung der abgebrannten Pyrotechnik.