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Blüten, Blick und Bonus: Warum jetzt alle zur Festung Königstein wollen

Blüten, Blick und Bonus: Warum jetzt alle zur Festung Königstein wollen
Lilly Brückner (l.) und Petra Socha pflanzen auf dem Areal der Festung Königstein Frühlingsblumen für das „3. Königsteiner Frühlingserwachen“. Foto: Marko Förster/Festung Königstein gGmbH
Von: Cornelius de Haas

Ein milder Wind streicht über das Plateau, erste Farbtupfer leuchten zwischen den alten Mauern, und weit unten zieht die Elbe ruhig durch das Tal: Auf der Festung Königstein hält der Frühling Einzug. Wer in diesen Tagen über den Panoramarundweg schlendert, erlebt nicht nur Natur und Geschichte – sondern kann sich in diesem Jahr auch ein besonderes Angebot sichern.

Zum Start in die Saison legt die Bergfestung eine 2-für-1-Aktion bei den Jahreskarten auf: Vom 21. bis 27. März 2026 gibt es beim Kauf einer Karte eine zweite gratis dazu. Für 35 Euro können damit zwei Erwachsene oder eine Familie mit bis zu vier Kindern die Anlage ein Jahr lang beliebig oft besuchen. Schon ab dem zweiten Besuch rechnet sich das Angebot im Vergleich zum regulären Eintritt.


Die über zwei Meter hohe Schmetterlingsskulptur, geschmückt mit Hunderten Frühblumen, zieht beim „3. Königsteiner Frühlingserwachen“ Besucher und Selfie-Fans an. Das Festungsgärtnerteam – Gaby Vavrova (r.), Lilly Brückner (l.) und Mario Blum – sorgt für den letzten Feinschliff. Foto: Marko Förster/Festung Königstein gGmbH

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Festungschef André Thieme wirbt vor allem um Gäste aus der Region: Die Anlage sei längst mehr als ein Museum – mit weitläufigem Außengelände, Ausblicken über die Sächsische Schweiz und gastronomischen Angeboten werde sie für viele zum Ausflugsziel zum Durchatmen.

Blütenmeer statt Winterruhe

Passend dazu startet das „3. Königsteiner Frühlingserwachen“. Nach den grauen Wintermonaten zeigt sich das Gelände jetzt von seiner farbenfrohen Seite: Rund 2.000 Tulpen, dazu Veilchen, Narzissen, Hyazinthen und weitere Frühblüher setzen Akzente zwischen historischen Gebäuden und Wegen. Auch Magnolien, Kornelkirschen und eine junge Streuobstwiese gehören zum Konzept der Festungsgärtner.

Das Frühlingsprojekt ist im regulären Eintritt enthalten und bis in den April hinein zu sehen.

Mehr Zeit für Entdeckungen

Ab 28. März gelten wieder längere Öffnungszeiten (täglich 9 bis 18 Uhr). Dann öffnen auch Bereiche, die über den Winter geschlossen waren. Dazu zählt die Sonderausstellung „Entlang der Elbe – Das alte Sachsen in Gemälden“ in der Magdalenenburg, die historische Ansichten aus zwei Jahrhunderten zeigt.

Veranstaltungen für Familien und Entdecker

Im April richtet sich das Programm besonders an Familien und aktive Besucher:

  • Ostern: Spaziergänge, Eiersuche und Mitmachangebote
  • 9. April: Oma-Opa-Enkeltag mit ermäßigtem Eintritt für Großeltern
  • 18. April: Sonnenaufgangsfotografie mit Profi-Begleitung
  • ebenfalls 18. April: „Militäralltag auf der Festung“ mit historischen Einblicken

Service und Tipps

Die Jahreskarten sind an der Kasse, online und in der Touristinformation erhältlich. Gerade für Einheimische und regelmäßige Ausflügler lohnt sich das Modell: Die Festung Königstein verändert ihr Gesicht im Jahreslauf deutlich – vom Blütenfrühling über sommerliche Weitblicke bis hin zur winterlichen Kulisse.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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