Pirna. Ein 22-Jähriger wollte am späten Sonntagabend auf der Nicolaistraße den „ganz dicken Max“ markieren – und scheiterte kläglich an seiner eigenen Pegel-Einschätzung. Die Bilanz des Abends: Mehrere bedrohte Passanten, zwei demolierte Autos, ein verletztes Ego und eine Nacht in Polizeigewahrsam. Dass der Möchtegern-Rambo am Ende selbst der größte Verlierer war, verdankt er seinem enormen Blutalkoholwert.
Eskalation auf der Nicolaistraße: Erst Drohung, dann Flucht
Gegen 22:45 Uhr suchte der junge Mann zunächst Kontakt zu drei Frauen (20, 33, 34). Da diese sich bedroht fühlten, flüchteten sie zu einer Gruppe von drei Männern. Als die Begleiter den Störer zur Seite schieben wollten, eskalierte die Situation völlig: Der 22-Jährige zückte ein Messer und fuchtelte drohend damit herum, bevor er die Flucht antrat.