Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen erwartet vom Bundesparteitag an diesem Wochenende in Magdeburg eine Aufbruchstimmung. Die Partei werde die Kurve wieder kriegen, zeigte sich die sächsische Fraktionschefin Sabine Zimmermann optimistisch. Der Osten müsse innerhalb der Bundespartei gut vertreten sein, weil man hierzulande die größte Wählerschaft habe. «Der Osten muss sich selbstbewusst nach vorne bringen.»
Zimmermann mahnt Geschlossenheit in den eigenen Reihen an
Zugleich mahnte Zimmermann, die Anfang kommenden Jahres ihren Fraktionsvorsitz aus gesundheitlichen Gründen aufgibt, Geschlossenheit in den eigenen Reihen an. «Kleinkrieg nützt uns nicht.» Die Partei mache einen Prozess durch, der nicht einfach sei. Die Interessen der Mitglieder seien verschieden. «Man muss die persönlichen Interessen zurückstellen, damit die Partei wieder nach vorn kommt.» Zimmermann (64) kann sich vorstellen, in der künftigen Grundwertekommission des BSW mitzuarbeiten.