Die sächsische Wohnungswirtschaft kritisiert den geplanten Verzicht auf ein Förderprogramm des Landes zum Abriss maroder Wohnhäuser. Im Doppelhaushalt für die Jahre 2025/2026 seien für das Programm «Rückbau Wohngebäude» keine Mittel mehr vorgesehen, hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mitgeteilt.
Verbandschefin spricht von fatalem Signal
«Diese kurzfristige Entscheidung sendet ein fatales Signal», sagte Mirjam Philipp, Chefin des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften. Statt verlässlicher und planbarer Rahmenbedingungen herrsche erneut Unsicherheit. Gerade auf dem Lande sei der Rückbau weiter dringend notwendig.