Zur Bundestagswahl haben die Briefwähler in Sachsen weniger Zeit als üblich. Die Briefwahlstellen in den drei größten Städten des Freistaats öffnen erst drei Wochen vor der Wahl und damit knapp zwei Wochen später als üblich. Wählerinnen und Wähler müssten daher auf eine frühzeitige Antragstellung und eine möglichst umgehende Rücksendung achten, hieß es aus Leipzig, Dresden und Chemnitz.
Wahltermin in den sächsischen Winterferien
In Sachsen fällt die Bundestagswahl am 23. Februar mitten in die Winterferien. Sie beginnen am 17. Februar und enden am 1. März. Dies dürfte eine Auswirkung auf das Briefwahlaufkommen haben. Teilweise ist auch das für die Auszählung benötigte Personal zum Teil im Urlaub, sagte eine Sprecherin der Stadt Dresden. Eine pauschale flächendeckende Urlaubssperre werde es aber nicht geben.