Die SPD sieht einen Investitionsbedarf von 10 Milliarden Euro in den nächsten Jahren für Sachsen. Deshalb soll ein spezielles Sondervermögen namens "Sachsenfonds 2025" eingerichtet werden, wie Spitzenkandidatin und Sozialministerin Petra Köpping am Donnerstag in Dresden ankündigte. Dieser Fonds soll als langfristige Investitionsstrategie dienen, um Unternehmen und Kommunen Planungssicherheit zu gewährleisten.
Investitionen in Schulen, Krankenhäuser und klimafreundliche Wirtschaft
Mit dem Geld sollen Schulen und Krankenhäuser modernisiert und saniert und die klimaneutrale Modernisierung der Wirtschaft vorangebracht werden. Auch Investitionen in die Pflege und für bezahlbares Wohnen sind vorgesehen.
Zur Finanzierung strebt die SPD als «Plan A» eine Reform der Schuldenbremse an. Dafür wäre die jedoch eine Änderung des Grundgesetzes und der sächsischen Verfassung nötig. Da diese gerade nicht vor der Tür stehe, habe man einen «Plan B», sagte Dirk Panter, Vorsitzender und Finanzsprecher der SPD-Fraktion. Durch diesen sollen in den nächsten fünf Jahren mindestens fünf Milliarden Euro zusammenkommen.