Nach dem mutmaßlich geplanten Sprengstoff-Anschlag auf ein Wohnheim für Asylsuchende in Senftenberg ist der Schutz für die Einrichtung in Südbrandenburg verstärkt worden. Zudem prüfen die Ermittlungsbehörden Verbindungen zwischen der rechtsextremistischen Szene in Sachsen und Brandenburg.
Brandenburgs Innenministerin Katrin Lange (SPD) sagte im Innenausschusses des Landtages in Potsdam am Vormittag, als Konsequenz aus dem Verfahren seien Objektschutzmaßnahmen an dem Übergangswohnheim veranlasst worden.
Ein 21 Jahre alter Deutscher aus dem sächsischen Meißen steht im Verdacht, sich für einen Anschlag auf eine Asylunterkunft in Senftenberg mit Sprengstoff ausgestattet zu haben.