Sachsen zählt in Deutschland zu den Schlusslichtern bei der Repräsentation von Frauen in der Politik. Der Anteil an gewählten Frauen nach den Kommunalwahlen 2024 in Sachsen beträgt in Gemeinde- und Stadträten im Durchschnitt rund 22 Prozent, in Kreistagen rund 19 Prozent wie aus einer Studie hervorgeht, die Gleichstellungsministerin Katja Meier am Montag vorstellte. Trotz einer leichten Verbesserung nach der Wahl (etwa plus zwei Prozentpunkte) liegt der Freistaat weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 30 Prozent.
Bei den Kreistagen ist der Anteil im Erzgebirgskreis mit 9 Prozent am niedrigsten, am höchsten ist er im Landkreis Meißen mit 23 Prozent. Deutlich mehr Frauen sind anteilig in den Stadträten von Dresden (34 Prozent), Leipzig (39 Prozent) und Chemnitz (31 Prozent) vertreten.