Nach der Landtagswahl zeigt sich das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen zuversichtlich hinsichtlich möglicher Koalitionsgespräche. «Sie sehen hier zwei sehr glückliche Vertreter des BSW aus dem Vorstand», sagte der BSW-Landesvorsitzende Jörg Scheibe. Man habe ein historisches Ergebnis erreicht, das es in der Form bislang nicht gegeben habe. Das BSW wolle nun eine «ordentliche Politik» in Sachsen machen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) schaffte bei der gestrigen Wahl aus dem Stand 11,8 Prozent und dürfte bei der künftigen Regierungsbildung ein Wort mitreden. Ein Gesprächsangebot etwa seitens der CDU hat es laut Richter bislang nicht gegeben.
Am Dienstag wolle man sich mit den 15 neu gewählten zukünftigen Abgeordneten treffen und die Wahl auswerten, erklärte der Co-Vorsitzende Lutz Richter. Man wolle «in den nächsten Wochen geeignetes Personal für unseren Politikansatz finden». Es gebe zwar einige Mitglieder ohne parlamentarische Vorerfahrung, «aber nicht ohne Lebenserfahrung».