Sachsen liegt beim Glasfaserausbau bundesweit im unteren Mittelfeld. Nach den Informationen des Breitbandatlas des Bundes zur Glasfaserversorgung verfügen rund 29 Prozent der Privathaushalte im Freistaat über einen direkten Glasfaseranschluss, wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage mitteilte. Das reicht im bundesweiten Vergleich nur für Platz 11. Auf Platz eins liegt Hamburg mit mehr als 73 Prozent, gefolgt von Schleswig-Holstein (62 Prozent) und Niedersachsen (60 Prozent).
Das sächsische Wirtschaftsministerium verweist dennoch auf große Fortschritte in den vergangenen Jahren. So habe sich der Anteil der Glasfaseranschlüsse seit 2017 mehr als verdreifacht – von 7,8 auf 29,1 Prozent. «Dies zeigt, wie engagiert das Thema in den vergangenen Jahren vorangebracht wurde», erklärte das Ministerium.