Nach dem Abriss eines weiteren Teils des zerstörten Strangs der Dresdner Carolabrücke muss das Abbruchkonzept geändert werden. Problem ist der Pegelstand der Elbe, das Wasser überströmt noch immer das seit der Nacht des Einsturzes darin liegende Brückenteil. «Wir können dort nicht angreifen», sagte Holger Kalbe vom Straßen- und Tiefbauamt der Stadt. Bei den aktuellen Abbrucharbeiten auf Altstädter Seite fiel zudem ein weiteres Trümmerteil in den Fluss. «Dadurch ist der Hauptstrom jetzt am Neustädter Ufer.»
Dort kann laut Kalbe nun anders als geplant keine Baustraße geschüttet werden, um die anderen Reste von Strang C zu beseitigen. Abgesehen davon liegt der Abriss von dessen Resten aber «voll im Zeitplan.» Es gebe indes Überlegungen, die Trümmer im Strom doch von der Altstädter Seite aus dem Wasser zu bergen, um im Fluss mehr Platz zu schaffen.